Der KundeDie HerausforderungExcellent Solution. Implemented.

Der Kunde

Mit sei­nen Halbleiter- und Systemlösungen für Automotive-, Industrieelektronik-, Chipkarten- und Sicherheitsanwendungen bie­tet Infineon Technologies ei­ne Antwort auf die drei zen­tra­len Bedürfnisse der mo­der­nen Gesellschaft: Energieeffizienz, Mobilität und Sicherheit. Die Produkte zeich­nen sich durch Zuverlässigkeit und her­aus­ra­gen­de Qualität so­wie durch in­no­va­ti­ve und mo­derns­te Technologien in den Bereichen Analog- und Mixed-Signal-Schaltungen, Hochfrequenz und Leistungshalbleiter so­wie Embedded Control aus. Die Produktpalette von Infineon glie­dert sich in 4 Industriebereiche:

Automotive

Der Bereich Automotive von Infineon ent­wi­ckelt, pro­du­ziert und ver­mark­tet in­no­va­ti­ve Halbleiterlösungen für ein brei­tes Spektrum au­to­mo­bi­ler Anwendungen wie Antriebssysteme so­wie Karosserie.

Industrial Power Control

Das Produktportfolio von Industrial Power Control (IPC) be­steht aus dem Geschäft im Bereich Antriebselektronik und Erneuerbare Energien. Dies um­fasst Halbleiter-Komponenten für elek­tri­sche Antriebe in Industrieanwendungen, wie zum Beispiel für Maschinen und Lokomotiven, so­wie Komponenten für die Energieerzeugung in Solar- und Windkraftanlagen.

Power Management und Multimarket

Power Management & Multimarket (PMM) bün­delt das Geschäft mit Chips für en­er­gie­ef­fi­zi­en­te Stromversorgungen und Hochfrequenz-Anwendungen. Diese wer­den vor al­lem in Konsumgütern wie Fernsehern, Spielkonsolen, PCs, mo­bi­len Endgeräten so­wie in Computer-Servern ein­ge­setzt.

Chip Card & Security

Als welt­weit füh­ren­der Chiphersteller für Kreditkarten, Zugangskarten und Trusted Computing-Lösungen bie­tet Infineon Sicherheitskomponenten für Reisepässe, Ausweise und kon­takt­lo­se Bezahlkarten. Unser Unternehmen ist seit vier­zehn Jahren in Folge Weltmarktführer bei Chips für Kartenanwendungen und Technologietreiber auf dem Gebiet der chip­ba­sier­ten Sicherheit. www.infineon.com

Die Herausforderung

Background

Am Standort pro­du­ziert Infineon so­ge­nann­te IGBTs und Module. Das sind Hochleistungshalbleiter, die in Windkraftanlagen und Schienenfahrzeugen ein­ge­baut wer­den. Der Standort wird in 2 Geschäftsfelder or­ga­ni­siert, wo­bei ei­ne der bei­den Geschäftsfelder ei­ne se­pa­ra­te recht­li­che Einheit bil­det, an der Infineon über ein Joint Venture zu 50% be­tei­ligt ist. Die an­de­ren Anteile wer­den von Siemens ge­hal­ten. Systemtechnisch war die­ses Geschäftsfeld wie ein ex­ter­ner Lieferant zu be­trach­ten, weil Infineon nur als Vertriebskanal für Siemens agie­ren und da­her kei­ne Bestände von Siemens Produkte füh­ren soll. Auf der an­de­ren Seite hat­te Infineon Warstein für die Prozessabbildung ein ei­ge­nes SAP System. Die recht­li­che Trennung wur­de durch 2 ver­schie­de­ne Mandanten ab­ge­bil­det. Integrium wur­de be­auf­tragt das Infineon Vertriebs- und Logistikbusiness in Warstein in das Infineon Zentralsystem (ba­sie­rend auf SAP SD, MM, WM und FI so­wie auf i2 DF für die Verfügbarkeitsprüfung und Allokationsplanung) zu in­te­grie­ren. Hierfür war ei­ne um­fang­rei­che Datenmigration er­for­der­lich. Aber auch neue Prozesse muss­ten im Infineon Zentralsystem ein­ge­führt wer­den, die bis­her nicht vor­ge­se­hen wa­ren. Infineon er­war­te­te ein „Single Interface“ für Auftragserfassung, -be­stä­ti­gung, Lieferung und Fakturierung. Viele Großkunden ha­ben ein brei­tes Produktspektrum ein­ge­kauft, ne­ben den üb­li­chen Infineon Produkten eben auch Produkte aus Warstein. D.h. bis­her muss­ten die­se Kunden bei 2 Lieferanten in 2 ver­schie­de­nen Order-Management-Lösungen be­stel­len.

Excellent Solution. Implemented.

Integrium hat in part­ner­schaft­li­cher Zusammenarbeit die kom­plet­te Projektumsetzung ver­ant­wor­tet und in gro­ßen Teilen um­ge­setzt und im­ple­men­tiert. Folgende Aufgaben wur­den über­nom­men:
  • Projektleitung des Gesamtprojektes
  • Prozessanalysen und Prozessreengineering Maßnahmen
  • Erstellung der IT Feinkonzepte
  • Erstellung der Migrationskonzepte
  • Validierung der Einsetzbarkeit vor­han­de­ner Logistikkonzepte (Rolling Forecast & Call off, Buffer Stock, Ship & Debit, Self Billing, DC Concept) für Warstein Materialien
  • Anpassung kun­den­ei­ge­ner Entwicklungen in der Auftragsabwicklung an den SAP Standardprozess „Einzelbestellung“
  • Datenmigration
  • Modul- und Integrationstest
  • Entwicklungsbegleitende Maßnahmen bei der IT Implementierung
  • Go Live Setzung und Betreuung
Auf Kundenseite von Infineon er­ge­ben sich die Vorteile ei­nes zen­tra­len Interfaces (Kunde muss nur 1 Lieferanten ma­na­gen) und sie kön­nen von ver­bes­ser­ten Services pro­fi­tie­ren, die im Zentralsystem zur Verfügung ste­hen (Self Billing, Buffer stocks, Ship & Debit pro­cess, Allocation, etc.). Infineon kann nun die Kunden zen­tral in ei­nem Auftragsbearbeitungssystem ver­wal­ten. Es er­ge­ben sich kon­sis­ten­te und har­mo­ni­sier­te Stammdaten und Prozesse wie Preisfindung, Kreditmanagement, Reporting etc. Die Lösung ist ein we­sent­li­cher Erfolgsfaktor für ei­ne durch­gän­gi­ge und trans­pa­ren­te Prozessunterstützung. Mit Hilfe von Integrium hat Infineon ei­nem zu­kunfts­wei­sen­den Order-to-Cash-Prozess im­ple­men­tiert. Und das ist nicht nur ei­ner der größ­ten Erfolge des Unternehmens bis heu­te. Es ist vor al­lem auch die Basis für die Bereitstellung neu­er ser­vice­ori­en­tier­ter Prozesse und Lösungen wie die Kunden sie ver­lan­gen – und da­mit ei­ne Investition in die Zukunft.
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